Sieg in extremis für die 1. Liga

Die Bieler Handballer sind dank dem Sieg am Samstagnachmittag seit nun neun Meisterschaftsspielen ungeschlagen. Die zwei Punkte musste man sich beim Tabellenschlusslicht FSG Lausanne-Ville/ Cugy jedoch hart erarbeiten. 

Wie schon so oft in dieser Saison konnte der HS Biel gleich von Beginn weg zeigen, wo seine Stärken liegen. Immer wieder schaffte es die Mannschaft von Arne Lorenzen in der Startphase seine gut herausgespielten Chancen zu nutzen und lag nach nur 10 Minuten mit 3:7 in Front. Die Offensive der Bieler Handballer geriet jedoch in der Folge ins Stocken. Lausanne kam so besser ins Spiel und glich nur fünf Minuten später zum 7:7 wieder aus. Der HS Biel liess sich von dieser kurzen Schwächephase nicht beirren, konnte bis zur Halbzeit die 4-Tore-Führung wiederherstellen und verschwand mit einem 12:16 in die Kabine.

Zum Start der zweiten Hälfte blieb der HS Biel die Spielbestimmende Mannschaft. Offensiv konnte man wie schon in der ersten Halbzeit überzeugen und erzielte Tor um Tor. Da man gleichzeitig auch defensiv immer besser wurde, baute man sich bis zur 44. Spielminute eine verdiente 7-Tor-Führung auf. 

Trotz verdienter Führung der Bieler wurde es in der Schlussviertelstunde doch noch einmal spannend. Wie schon in der ersten Hälfte häuften sich die Fehler im Angriff der Bieler. Da Lausanne gleichzeitig seine Chancen verwerten konnte, schmolz der Vorsprung dahin. 40 Sekunden vor Ende des Spiels musste der HS Biel schliesslich den Ausgleich zum 32:32 hinnehmen. Die Bieler kamen jedoch noch zu einem Angriff und konnten einen 7m herausholen, den Yann von der Weid souverän verwandelte. Biel gewinnt somit knapp mit 33:32 und holt sich weitere zwei Punkte.

Das nächste Spiel bestreitet der HS Biel kommenden Samstag. Er trifft dabei auf den KTV Visp Handball. lr

FSG Lausanne-Ville / Cugy 1 – HS Biel 32:33 (12:16)
Lausanne Bergières – 50 Zuschauer – SR Ali / Meillier

Strafen: 3 Mal 2 Minuten gegen Biel, 3 Mal 2 Minuten und 1 Mal rot gegen Lausanne.

Biel: Freese, Grande, Kirsch; Béguelin, Henry, Jenk (1), Phy, Piatek (4), Rüeger (5), Schläfli (5), Schnyder (2), Trummer, Von der Weid (7), Vulic (9).

Bemerkung: Biel ohne Tobler-Laroque (abwesend).

Lausanne: Zimmermann (1); Bolle (4/2), Brakocevic (3), Callegari, Ceron (3), Costa (5), Dunach, Duñach (8), Herranz, Moreira (1), Rozier (1), Serre (2), Strohsahl (4).